Innovation Award in Menstrual Cycle Research (IAMCR)

Mit dem Innovation Award in Menstrual Cycle Research zeichnen wir jährlich Forschende aus, die Zyklusgesundheit aus wissenschaftlicher Perspektive entscheidend voranbringen.

Ziel der Auszeichnung ist es, innovative Forschungsansätze sichtbar zu machen und insbesondere junge Wissenschaftler*innen zu vernetzen. Die Bewertung erfolgt durch eine unabhängige wissenschaftlichen Jury aus renommierten Expert*innen.

Der Award

Finalist*innen 2026

Uns haben viele tolle Einsendungen erreicht, von denen die folgenden durch unsere fachkundige Jury ausgezeichnet wurden.

Platz 1
EndoYouth – Entwicklung eines Screeninginstruments zur Früherkennung belastender Zyklusbeschwerden und möglicher Endometriose bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen


Jette Geßner (geb, Angenendt), Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Behavioral Health Technology, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

E-Mail: jette.angenendt@fau.de

Platz 2
Das Mikrobiom als verborgenes endokrines Organ: Wie Mikroorganismen hormonelle Dynamiken bei Frauen beeinflussen


Svenja Weißenberger, Translational Microbiome Data Integration, Technische Universität München

E-Mail: svenja.weissenberger@tum.de

Platz 3
Menstruationsgesundheit am Arbeitsplatz: Vom blinden Fleck in Unternehmen zur kollektiven Entstigmatisierung


Davinny Sou, Vassilka Kavassakali, Achim Reuther, Tobias Kowatsch, Marcia Nißen, Centre for Digital Health Interventions, ETH Zürich, Universität St. Gallen, Universität Zürich

New Perspectives
Koloniale Kontinuitäten in der Gynäkologie


Shanice Hohner, Medical School Hamburg

Unsere Award-Jury 2026

Eingegangene Titel 2026

Wir danken allen Forschenden, Künstler*innen und Aktivist*innen für ihre Bewerbungen.

Orale Cannabisextrakte bei Endometriose: Ergebnisse einer prospektiven Pilotstudie zu Wirksamkeit und Verträglichkeit
Renata Voltolini Velho, Charité – Universitätsmedizin Berlin

Menstruation und Körperbild - wie Menstruation das Körperbild beeinflusst
Lea Musolf, Hochschule Fulda

Der Menstruationszyklus im Sport - Inwieweit findet der Menstruationszyklus im Profi-Triathlon bei Athletinnen und Trainer*innen Berücksichtigung?
Carina Köhler, Universität Tübingen

Qual. partizipative Forschung im Rahmen von Fokusgruppen. Forschungsfrage: Welche gesundheitsfördernden Maßnahmen lassen sich bezüglich der Ernährung als Ressource im Management perimenopausaler Symptome erarbeiten?
Christine Hoßfeld, Jade Hochschule Oldenburg

Einfluss von Menopausensymptomatik, Kohärenzsinn, Selbstwertgefühl und Arbeitsfähigkeit auf das psychische Wohlbefinden von Frauen – eine salutogenetische und biopsychosoziale Perspektive
Andrea Beckgerd, Hamburger Fern Hochschule

Berücksichtigung des erhöhten Risikos der Verringerung der Knochendichte durch die Wechseljahre bei postmenopausalen Frauen in der Trainingsplanung durch Trainer*innen
Lynn Brock, Hochschule Fresenius Hamburg

TamGlide – ein praxisbasiertes Female-Health-Projekt zur Entstigmatisierung von Beschwerden beim Einführen von Tampons
Natalie Seidner, TamGlide / Natalie Seidner Einzelunternehmen

Online-Studie zu Schmerz-Invalidierung und psychosozialer Belastung im Kontext der Versorgung von Endometriose und Adenomyose
Larissa Reckmann, unter der Betreuung von Dr. Claudia Catani, Universität Bielefeld

Koloniale Kontinuitäten in der Gynäkologie
Shanice Hohner, Medical School Hamburg

Wie wirkt sich das erhöhte Risiko eine Kinderlosigkeit durch die Erkrankungen Endometriose und Adenomyose auf die Death Anxiety betroffener Frauen aus?
Johanna Engelbrecht, Universität Trier

Künstlerisches Gestalten im Rhythmus des Zyklus: Zur Bedeutung kunsttherapeutischer Prozesse bei prämenstruellen Beschwerden
Jennifer Hauer, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

ADHS und Menstruationszyklus
Sibel Nayman, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI)

Working with the Menstrual Cycle – Erstellung eines digitalen und zyklusgerechten Produktkonzepts
Lisa Bonn, Hochschule der Medien Stuttgart

Das Mikrobiom als verborgenes endokrines Organ: Wie Mikroorganismen hormonelle Dynamiken bei Frauen beeinflussen
Svenja Weißenberger, Translational Microbiome Data Integration, Technische Universität München

Menstruationsgesundheit am Arbeitsplatz: Vom blinden Fleck in Unternehmen zur kollektiven Entstigmatisierung
Davinny Sou, Vassilka Kavassakali, Achim Reuther, Tobias Kowatsch, Marcia Nißen, Centre for Digital Health Interventions, ETH Zürich, Universität St. Gallen, Universität Zürich

ACTonENDO - HelloBetter Endometriosestudie
Jenny Luisa Grütter (Promotionsarbeit), Prof. Dr. Antonia Barke (Studienleitung), Universität Duisburg-Essen, Abteilung für Klinisch-Psychologische Interventionen

Chronische Erkrankungen im Unternehmen: Bewusstsein, Gesundheitsmanagement und Handlungsbedarf am Beispiel von Endometriose
Ann-Cathrin Zingler, Hochschule Fresenius

ZyklusFlow - Affekte, Selbstregulation und Persönlichkeit im Menstruationszyklus
Saskia Dieck und Magdalena Bathen-Gabriel, Kooperation der IU Internationale Hochschule und 20FLOW7 GmbH

EndoYouth – Entwicklung eines Screeninginstruments zur Früherkennung belastender Zyklusbeschwerden und möglicher Endometriose bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen
Jette Geßner, Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Behavioral Health Technology, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Sexualhormone und Energiestatus: Wie Menstruationszyklus und Energieverfügbarkeit die Regeneration von Frauen nach dem Training beeinflussen
Katie Rainsberger, Technische Universität München

Prämenstruelle Symptomlast im Kontext sozioökonomischer, gesundheitlicher, gynäkologischer und psychosozialer (Stress-)Faktoren: Ergebnisse einer deutschlandweiten Querschnittsstudie
Katharina Englert, Catherina Heinken, Almaz Boklage, Magdalena Brinker, Universität Bremen

Entwicklung einer digitalen Intervention zur Begleitung des Absetzens hormoneller Kontrazeptiva mit Hilfe einer evidenzbasierten Zyklus-App
Svenja Gallasch, Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg

Der gesellschaftliche Umgang mit Menstruation in Deutschland und mögliche Auswirkungen auf die Gesundheit
Anna Lisa Schmid, Universität Bielefeld, Fakultät für Gesundheitswissenschaften

Workplace Menstrual Pain Disclosure and Presenteeism: Individual, Relational, and Organizational Factors
Alexandra (Sasha) Cook, Theresa Tschauko, Dorci Kiss, Maria-Sophie (Mascha) Scheerer, Alexander Zill, Universität von Amsterdam, Universität Klagenfurt, Hochschule Mittweida

Laying the groundwork for a period of change: a research agenda and serious brick play exploration of menstruation-friendly public greenspace
Marilisa Herchet, Mathias Hofmann, Technische Universität Dresden, Center for Open Digital Innovation and Participation (CODIP)

Neuroendocrine determinants of brain health across the menstrual cycle: The role of oxytocin for motivation and metabolism
Nina Goll, Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie, Universität Tübingen / Allgemeine Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Tübingen

Zyklusbewusstsein, Selbstwirksamkeit und psychisches Wohlbefinden: Eine explorative Untersuchung ihrer Zusammenhänge
Maria Franziska Wagner, Fakultät für Psychologie, Universität Wien

Leistungsfähigkeit über den Menstruationszyklus hinweg: Ausdauer, Kraftausdauer und die Rolle des prämenstruellen Syndroms
Chenny Pelz, Institut für Sport und Sportwissenschaft der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Perceived associations between the menstrual cycle and Attention Deficit Hyperactivity Disorder (ADHD): A qualitative interview study exploring lived experiences
Isabel Bürger, Crafts and Cramps

Eingegangene Titel 2025

Wir danken allen Forschenden, Künstler*innen und Aktivist*innen für ihre Bewerbungen.

Coping bei Adenomyose-induzierter Infertilität
von Katharina Weiß, Promotionszentrum Analytics4Health der Hochschule Coburg
https://doi.org/10.1186/s12905-026-04880-7

Absetzen hormoneller Kontrazeptiva als Transitionsprozess: Analyse der unterstützenden und hemmenden Faktoren während des Absetzens
von Svenja Gallasch, Hochschule Bochum | femCycle App

The current state of knowledge of menstruating people about Endometriosis in Germany – An exploratory mixed methods study
von Mieke van den Akker, Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg
https://reposit.haw-hamburg.de/handle/20.500.12738/17086

“Take me seriously”: A qualitative interview study exploring healthcare experiences of endometriosis patients
von Lara Brauer, Philipps-Universität Marburg
https://doi.org/10.1371/journal.pone.0323883

Corporate Bleeding
von Leonie Matt, Hochschule für bildende Künste Braunschweig

The influence of the menstrual cycle on recovery and stress in female soccer players
von Elena Breyer, Deutsche Sporthochschule Köln

Die Einflüsse des Menstruationszyklus auf die Schnelligkeitsausdauer der Wasserballerinnen
von Saba Shaklio, Deutsche Sporthochschule Köln

Skeletal Muscle Function and Hormonal Dynamics in a Woman with Endometriosis: A Case Report following CARE guidelines
von Christine Heinrich, Goethe Universität Frankfurt, Institut für Sportwissenschaften, AB Sportmedizin und Leistungsphysiologie
https://doi.org/10.1177/22840265251406153

Einfluss des Menstruationszyklus auf die Statische Posturale Kontrolle bei Leistungsfeld Hockeyspielerinnen
von Roxane Windisch, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Chronische Erkrankungen im Unternehmen: Bewusstsein, Gesundheitsmanagement und Handlungsbedarf am Beispiel von Endometriose
von Ann-Cathrin Zingler, Hochschule Fresenius

Postpartale Depressionen unter Betrachtung der nachgeburtlichen Hormonregulation
von Susan Kirchberg, Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Menstrual Cycle Phases and Dysfunctions in Elite Female Field Hockey: Effects on Well-Being and Perceived Exertion
von Lea Grötsch, Universität Leipzig/IAT

Bewegte Gebärmutter
von Jana Hutter, Smiti Tripathy, Deepak Bhatia, Jordina Aviles Verdera, Stefanie Burghaus, Franziska Mathis-Ulrich, FAU Erlangen-Nuernberg

Zyklusbasiertes Training & Ernährung
von Frances Elisa Weber, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Menstrual Cycle at Work: Between Awareness, Stigma, and Organizational Resistance
von Samantha Schwickert, Brandenburg Technische Universität Cottbus
https://doi.org/10.3389/fsoc.2026.1642858

Influence of menstrual cycle and oral contraceptive phases on strength performance, neuromuscular fatigue, and perceived exertion
von Franziska Moser, Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin
https://doi.org/10.1152/japplphysiol.00198.2024

Der Menstruationszyklus im Sport - Inwieweit findet der Menstruationszyklus im leistungsorientierten Triathlon bei Athletinnen und Trainer*innen Berücksichtigung?
von Carina Köhler, Universtiät Tübingen

Nutzung von Instagram zur Unterstützung für Endometriose-Betroffene: Wirkung von Influencer:innen
von Sarah Hattemer, Hochschule Mainz

A Holistic and system-biological approach to understand the biomolecu-lar Pathomechanisms of Endometriosis (HoPE)
von Renata Voltolini Velho, Charité - Universitätsmedizin Berlin

Einfluss von Menopausensymptomatik, Kohärenzsinn, Selbstwertgefühl und Arbeitsfähigkeit auf das psychische Wohlbefinden von Frauen – eine salutogenetische und biopsychosoziale Perspektive
von Andrea Beckgerd, Hamburger Fern Hochschule

Vom Tabu zur Innovation: Zyklusorientiertes Arbeiten als neuer Ansatz zur Förderung des Wohlbefindens von Betroffenen am Arbeitsplatz
von Jana Cathleen Schreiber, Universität Hamburg

Periode der Menstruation - Eine konfrontative Kunstaktion gegen die Scham
von Claudia Berg, Universität zu Köln

"Vergeschlechtlichte chronische Erkrankungen": Eine sozialwissenschaftliche Untersuchung des Fallbeispiels Endometriose
von Veronika Ernst, Hochschule München

Menstruationszyklus und psychische Vulnerabilität: Eine Untersuchung von Angstlernprozessen und Zwangssymptomatik
von Thea Terjung, Universität Hamburg

Und dann habe ich [ ...] drei Jahre damit gelebt, dass es halt einfach wehtut.” Eine medizinanthropologische Untersuchung von Endometriose und Sex
von Nikita Träder, Murien Grosshenning, Elif Türeli & Anika König

Neuroimmune Modulations in Endometriosis: The Role of Inflammation, Fibrosis and Immune Cell Interactions
von Franziska Werner, Charité - Universitätsmedizin Berlin

“Aha, ich bin ja gar nicht allein damit.” Zyklus(un)wissen und -gesundheit im Spannungsfeld von Kritik, Norm und Utopie“
von Oxana Eremin, Universität Paderborn

Period Power: Queerfeministische Perspektiven auf "Period. End of Sentence" (2019) und "Long Line of Ladies" (2022)
von Xenia-Alexa Waporidis, Ruhr-Universität Bochum

Forschst oder recherchierst Du zum Thema Zyklus- und Menstruationsgesundheit oder zyklusabhängige Beschwerden und Krankheiten — zum Beispiel im Rahmen eines Forschungsprojekts, einer Promotion, Master- oder Bachelorarbeit?

Die Bewerbungsphase für den Innovation Award 2026 ist mittlerweile abgeschlossen. Wir bedanken uns bei allen, die sich in diesem Jahr beworben haben, und freuen uns sehr auf die eingereichten Projekte.

Bewerbungsphase für 2026 geschlossen

Die Top 3 Finalist:innen werden zur Period of Change Fachtage am 11. und 12. September 2026 in Hamburg eingeladen, um ihre Projekte zu präsentieren. Die Gewinner*in wird mit einem Preisgeld von €300 honoriert.

Du forschst zum Thema Zyklusgesundheit und hast dieses Jahr verpasst? Wir würden uns freuen, Deine Arbeit im nächsten Jahr kennenzulernen — die Bewerbungsphase für den Innovation Award 2027 geben wir hier rechtzeitig bekannt.


Einzige Bedingung: Das Projekt läuft aktuell oder liegt nicht länger als 2 Jahre zurück. 

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